Jahresabschlußabend in der Bergbräu

Hier ein paar Fotos vom Jahresabschlußabend am 15.12.2012.

 

Die Bilder der Clubmeisterschaft finden Sie hier

 

 

Der Bericht aus der Frankenpost vom 20.12.12 von Petra Geigner:

 

Johannes Geiger Clubmeister

 

Der Clubmeister 2012 des Fotoclubs Arzberg heißt Johannes Geiger. Der Marktredwitzer verwies den Vorsitzenden des Vereins, Stefan Weiß, auf Platz zwei. Als drittbester Fotograf ging Wolfgang Stark aus dem clubinternen Wettbewerb hervor. Die Bekanntgabedieser drei Namen bildete den Höhepunkt der Jahresabschlussveranstaltung des Fotoclubs Arzberg, zu der am Wochenende in den Festsaal der Bergbräu eingeladen  war. Zahlreiche Mitglieder wollten diesen unterhaltsamen, geselligen und – dank des bis zur letzten Sekunde streng geheimen Ausgangs der Clubmeisterschaft – spannenden Abend miterleben. 13 Autoren hatten ihre Arbeiten eingereicht, um sich dem Vergleich der Kollegen zu stellen. Das waren laut Vorsitzendem Stefan Weiß drei Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Als erfreulich bezeichnete er es, dass auch einige Neumitglieder den Wettbewerb nicht gescheut hätten. Maximal zehn Fotografien durften eingereicht werden, die summierte Punktzahl der vier besten ergebe den Endwert, erläuterte der Vorsitzende. Dass die Bewertung dabei neutral ausfällt, dafür sorgt stets eine hochkarätige Jury aus externen Fachleuten. Deren Wahl fiel in diesem Jahr auf Johannes Geiger. Beklatscht vom Publikum und sichtlich überrascht und glücklich schritt er nach vorne, um seinen Preis als Clubmeister entgegen zu nehmen. Der Marktredwitzer ist laut Stefan Weiß noch nicht allzu lange Mitglied im Fotoclub, hat allerdings mit dem Titelgewinn schon den größten Gewinn, der vereinsintern zu schaffen ist, in der Tasche. Die jeweils vier besten Arbeiten, die von den Teilnehmern eingereicht worden waren, konnten – wie jedes Jahr – in einer kleinen Fotoschau im Festsaal betrachtet werden. Für deren Aufbau und allen weiteren Vorbereitungen für den Abschlussabend hatten die Organisatoren um den Vorsitzenden wieder viel Vorarbeit investiert. Vor allem hob Weiß hier Roland Kunz hervor sowie Hausmeister Willi Müller. Die Besucher durften sich jedenfalls in in bewährter Weise entspannt zurück lehnen und den bestens vorbereiteten Abend genießen. Neben einem guten Essen, das Bergbräuwirt Thomas Gläßl auffuhr, standen vor allem Fotografien, die während des Jahres entstanden waren, im Mittelpunkt. Mehrere Mitglieder hatten schöne Bilderpräsentationen zusammengestellt, die in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit einen aufschlussreichen Querschnitt der Arbeit im Fotoclub Arzberg boten. Beispielsweise zeigte Thomas Marth, den Vorsitzender Weiß als „einen der derzeit besten Naturfotografen Europas“ titulierte, eine Auswahl von Bildern, und Günter Althaus, laut Weiß das „älteste, aktive Mitglied“, bebilderte den Peter Maffay-Song „Über sieben Brücken musst du geh’n“ mit seinen Fotografien.

Im Verlauf des Abends durften noch viele Mitglieder mehr nach vorne zur Bühne kommen, Dieter Reiss etwa (siehe Bericht unten), die erfolgreichsten DVF-Autoren des Arzberger Vereins oder Anton Robl, der in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden ist und dem der Fotoclub zum „Runden“ nachträglich öffentlich gratulierte.

 

Ehrung für Dieter Reiss

 

In Arzberg ist er bekannt wie ein „bunter Hund“, der Dieter Reiss mit seiner Kamera. Immer da, wo der Bürgermeister in der Öffentlichkeit erscheint, wo eingeweiht wird, wo die Schüler der Musikschule auftreten, wo Jubiläen gefeiert , Städtepartnerschaften gepflegt werden, da ist er nicht weit, der „Haus und Hof-Fotograf“ Arzbergs. Doch Reiss ist viel mehr als „nur“ das. Er ist quasi ein lebendes Beispiel für die Hobbyfotografie an sich. Seit 60 Jahren gehört er dem Fotoclub Arzberg an, stand als Vorsitzender an der Spitze und ist auch heute noch als Ehrenvorsitzender immer da. Seine Treue, seine Einsatzbereitschaft und seine Verdienste um den Fotoclub Arzberg würdigte der Verein im Rahmen des Jahresabschlussabends mit einer Ehrung.

In einer humorvollen Bilderschau lief vor den Augen der Besucher der Werdegang Reiss‘ ab – von seinen Anfängen als „Beleuchter“ über seine Zeit als Vorsitzender bis hin zur Gegenwart, wo er wie kein anderer das Hobby Fotografieren verkörpert. Mit langem Applaus zollten die Anwesenden Dieter Reiss Respekt.



 

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