13 Fotografen zeigen im Klinikum ihre Werke

"Sieh mal an!", heißt die Ausstellung des Fotoclubs Arzberg. Bei der Vernissage drängen sich die Besucher.

13 Fotografinnen und Fotografen des Fotoclubs Arzberg teilen sich bei der Ausstellung "Sieh mal an!" die Wandflächen in Foyer und Magistrale im Klinikum Fichtelgebirge, Haus Marktredwitz. Dementsprechend vielfältig sind die Bilder und dementsprechend groß war der Andrang zur Vernissage. Viele Mitarbeiter des Klinikums, Angehörige und Vertreter befreundeter Fotoclubs der Region waren gekommen.

Als einen der größten und aktivsten in der Region würdigte Geschäftsführer Martin Schmid den Fotoclub Arzberg, der mittlerweile 75 Mitglieder zählt, von denen sich etwa 30 regelmäßig an der verschiedensten Wettbewerben bis auf Bundesebene erfolgreich beteiligen.

Zweiter Bürgermeister Klaus Haussel überbrachte Grüße der Oberbürgermeisterin und zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den Bildern, die viel technisches Können, aber auch den geschulten und aufmerksamen Blick des jeweiligen Fotografen verrieten. Sein Dank galt auch dem Klinikum Fichtelgebirge, das immer wieder seine Ausstellungsflächen anbiete.

Stefan Weiß, Vorsitzender des Fotoclubs, verwies mit Stolz auf 30 Prozent Mitgliederzuwachs in den vergangenen drei Jahren. Sowohl Neulingen als auch langjährigen, erfahrenen Fotografen versuche man mit Erfolg, eine Plattform zu geben. Herzstück der Aktivitäten seien die Clubabende, eigene Räume mit mehreren Computern und ein Fotostudio, regelmäßige Bildbesprechungen, interne und externe Wettbewerbe, Exkursionen und Workshops trügen darüber hinaus zur Attraktivität des Arzberger Fotoclubs bei. Die Auswahl der insgesamt 80 im Klinikum ausgestellten Bilder habe man den Fotografen überlassen. So sei ein faszinierender Querschnitt entstanden.

Das Ensemble "Sie, Er und Ich" unter der Leitung von Peter Kirmaß, das die Vernissage gekonnt musikalisch umrahmte, schloss passend zum Thema mit dem schon historischen Titel von Nina Hagen "Du hast den Farbfilm vergessen". Bei einem Glas Sekt hatten die Besucher noch Zeit für einen ausführlichen Rundgang durch die Ausstellung, die noch bis Oktober zu besichtigen ist.

(Bericht aus der Frankenpost vom 20.04.13)